rainer-hilft – in der digitalen Welt!

Schon als Kind habe ich an elektrischen Geräten herumgeschraubt, um das Innere zu erforschen.

In der Firma habe ich unter anderem Auszubildende und Angestellte im Umgang mit den Betriebseigenen Anwendungen unterrichtet und war für Störungen im Firmennetz der Geschäftsstelle mitverantwortlich.

Mit gebrauchter Hardware, einem TNC und CB-Funk haben wir uns ein kostenloses Paket-Radio-Netz aufgebaut. Es dauerte manchmal 3 Tage, bis ein Bild von mir zu meinem Freund Dirk übertragen wurde. ISDN konnten wir uns von unserem Taschengeld noch nicht leisten. Die benötigten Programme wurden per Disketten-Weitwurf weitergegeben. Die Verbindung ins Internet erfolgte über ein Telefon-Modem. Aus Kostengründen war die Zeit sehr begrenzt. Die Partnerin wollte schließlich auch noch Telefonieren.

So bin ich dann auch irgendwann (Genau an meinem 40. Geburtstag) Besitzer eines eigenen neuen PC geworden. Mein erstes Kult-Spiel auf dem Rechner war „Day of the Tentacles“ Heute schraube ich nicht mehr soviel, da die Bauteile immer kleiner werden. Trotz der Miniaturisierung habe ich aber meine Interesse am Innenleben nicht verloren.  Ich habe im Laufe der Jahre viel an Erfahrungen als Nutzer sammeln können. Das erworbene Wissen möchte ich gerne weitergeben.

Mein Sohn veranstalte sog. LAN-Partys, da haben sich die Freunde alle in einem Kinderzimmer oder in einer „sturmfreien“ Wohnung getroffen und ihre Computer vernetzt. Die Eltern mussten den Transport des schweren Equipments (Röhren-Monitor, Tower-PC etc.) übernehmen.

Nach dem Eintritt in den Ruhestand, habe ich nach einem neuen Betätigungsfeld gesucht. Da der Computer bereits seit meiner Jugend mein Hobby ist, war mir klar, was ich wollte.
Ich wollte mein Computer-Wissen weitergeben. Mein erstes Versuchskaninchen war meine Schwiegermutter, das hat mir so gut gefallen, dass ich dabei geblieben bin.

Meine Beweggründe

Seit Mitte 2009 begleite ich junggebliebene Seniorinnen und Senioren beim Einstieg in die digitale Welt.
Es wird in der heutigen Zeit viel über Digitalisierung gesprochen, aber eine Personengruppe wird häufig dabei vergessen.

Die Seniorinnen und Senioren in der Generation 55+

Diese Generation unterteilt sich in die Gruppen der

  • Computerpioniere (m/w), die das Internet mit aufgebaut haben.
  • Menschen, die bisher wenig mit Technik in Berührung gekommen sind.
  • Gruppe der Käufer (m/w) von Hard- und Software beim Discounter, mit der sie aber nicht wirklich umgehen können.

Diese Menschen würde ich gerne zusammenbringen! Auf gleicher Augenhöhe! Um Bekanntes auszutauschen und Neues hinzuzulernen.

Meine Stationen

nach Eintritt in den Ruhestand waren u.a.

  • Mehr-Generationen-Haus in MG-Rheydt
  • Computer-Kaffeeklatsch bei den ver.di – Seniorinnen und Senioren des Bezirk Linker Niederrhein – die von mir ins Leben gerufene Gruppe besteht wohl immer noch.
  • Gestaltung der Webseite silversurferdi.de
  • Gründung der Computerfreunde-Niederrhein
  • wöchentliche Treffen in Mönchengladbach
  • Aufbau eines virtuellen Stammtischs in Meerbusch -Lank (damals war noch wenig Bedarf vorhanden.)
  • Gestaltung dieser Webseite, der computerfreunde-niederrhein